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Geschichte der GEEK


Am 7.September 1985 kamen im Hotel Eiss in Leonberg acht Kleindenkmalfreunde zusammen und gründeten die
„Gesellschaft zur Erhaltung und Erforschung der Kleindenkmale in Baden-Württemberg e.V." abgekürzt: GEEK

Hauptgrund dieser Vereinsgründung war die rapide Abnahme der Anzahl der Sühnekreuze in unserem Lande. Sie gehören zu den ältesten Kleindenkmalen.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gab es noch ca. 2000 Exemplare. Übriggeblieben sind nach nicht einmal einhundert Jahren noch ca.1100 Stück.

Die Devise der Vereinsgründer war deshalb:

„Wir kämpfen künftig um jedes einzelne Sühnekreuz!"

Die erste Arbeit der GEEK war dann im Jahre 1986:
Eine Aktion zur Überprüfung aller noch vorhandener Sühnekreuze. Dies ergab eine Rückmeldung der Kommunen von 75%. Die restlichen Kreuze wurden von Kleindenkmalfreunden in der Örtlichkeit aufgesucht und überprüft.
Im Jahre 1987 wurden zwei Erfassungsbögen für Grenzsteine und andere Kleindenkmale mit Anleitungen entworfen und zusammengestellt. Damit sollte eine einheitliche Erfassung von Kleindenkmalen in die Wege geleitet werden.
Seit dieser Zeit wird mit diesen Unterlagen an vielen Stellen in Baden-Württemberg gearbeitet, ohne dass irgendwelche Probleme aufgetreten sind

Zur Jahrhundertwende in den Jahren 1999/2000 gab es Bemühungen vom "Schwäbischen Heimatbund Stuttgart", die Kleindenkmale in Baden-württemberg flächendeckend zu erfassen. In diese Gespräche wurden die GEEK, der "Schwäbische Albverein", der "Schwarzwaldverein" und die "Badische Heimat" einbezogen.
Bei einer Beratung in Horb a.N. zusammen mit dem damaligen Landesdenkmalamt und dem "Schwäbischen Heimatbund Stuttgart" wurde beschlossen, für die geplante Aktion einer landkreisweisen Kleindenkmalerfassung die vorliegenden Erfassungsbögen der GEEK zu verwenden. So kam es schliesslich erstmals zu einem Vertrag zwischen einer Landesbehörde und den erwähnten Vereinen.

Mit dem Jahr 2001 begann dann die Aktion der landkreisweisen Erfassung von Kleindenkmalen. Dieses Unternehmen entwickelte sich inzwischen zu einer nicht vorauszusehenden Erfolgsmassnahme.. Bis zum Jahre 2011 wurden von ca. 1250 ehrenamtlichen Wander- und Heimatfreunden ca. 44 000 Kleindenkmale erfasst und beschrieben. Mit dem Jahr 2010 ging diese Aktion mit einem grossen Multiplikationsfaktor hinsichtlich der ehrenamtlichen Arbeit in die dritte Runde. So eine umfangreiche bürgerliche Mitwirkung bezüglich den Kleindenkmalen in Baden-Württemberg gibt es in keinem anderen Bundesland.
Die Fortführung der begonnen Arbeiten ist bis zum Jahre 2012 gesichert.
Sobald diese Aktion ab dem Jahre 2013 für weitere drei Jahre gesichert ist, sind weitere sieben Landkreise bereit einzusteigen, um mit den Erfassungsarbeiten zu beginnen.

Jedes Kleindenkmal ist ein Stück Heimatgeschichte und sie prägen insgesamt mit ihrer Vielseitigkeit die Landschaften unseres Landes. In Gebieten, in denen die Kleindenkmal-Erfassungsarbeiten abgeschlossen sind, hat es sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass es immer wieder Vereine und Gruppen gibt, die Renovierungen und auch Neuauftstellungen vornehmen und durch Spenden und Veranstaltungen finanzieren.

Die GEEK hat in den ersten 15 Jahren des Bestehens die Vorarbeit für die erforderliche Entwicklung hinsichtlich der Bewahrung der Kleindenkmale in der baden-württembergischen Landschaft geleistet, Wer die Arbeit zur Erhaltung der Kleindenkmale unseres Landes unterstützen will, kann Mitglied der GEEK werden. Der Vereinsbeitrag stammt aus dem Jahre 1985 und gehört wohl zu den niedersten in Baden-Württemberg = 25,00 DM = 12,78 Euro pro Jahr. Alle Mitglieder erhalten regelmässige Informationen über Aktionen, Veranstaltungen, neuer Literatur usw..